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Burnout 2: Point of Impact

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Besser, besser!
Grafisch ist Burnout 2 eine echte Weiterentwicklung gegenüber dem ersten Teil. Die Strecken sind sehr schön entworfen, die Autos sind detailliert und so blank poliert, dass sie schön in der Sonne funkeln. Dazu befinden sich meist mehrere Autos auf dem Bildschirm und dennoch bleibt das Spielgeschehen stets flüssig und läuft auch noch verdammt schnell. Legt man den Turbo rein, sausen Gebäude und Streckenumgebung nur so an einem vorbei und man muss höllisch aufpassen, nicht in den Gegenverkehr zu rasen. Äußerst vorbildlich.
Ebenfalls vorbildlich von Criterion: Es gibt neue Musik. Während im ersten Teil noch leichtes "Geschrammel" aus den Lautsprechern kam, dröhnen einem hier nun rockige Songs um die Ohren, die nicht nur wesentlich besser passen, sondern sich auch gut anhören. Haut man den Turbo rein, dreht die Musik automatisch noch ein bisschen auf.

Fazit
Höher, schneller, weiter, größer, besser... All das ist Burnout 2 verglichen mit dem Vorgänger. Die Entwickler haben sich die Kritik am Erstling wirklich zu Herzen genommen und Fehler konsequent gemindert und zudem mehr Strecken und Autos spendiert. Es gibt eigentlich nichts, was wirklich negativ heraussticht, abgesehen von dem nutzlosen Zeitlimit. Burnout 2 ist verdammt schnell, steuert sich hervorragend, sieht klasse aus und bietet dank Crash-Modus und Verfolgungsjagden auch wesentlich mehr Abwechslung. Die kurze Meisterschaft schmerzt etwas, denn gerne hätte man sich weiteren Herausforderungen gestellt und noch mehr Duelle gewonnen. Wer aber Burnout mochte, wird nicht um den Nachfolger herumkommen. Zugreifen!

 Autor:
Tobias Prinz
Testbericht
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Leserwertung:
8.8