GameCube » Tests » B » Burnout 2: Point of Impact

Burnout 2: Point of Impact

-> Drucken Spiel-Infos ein-/ausblenden...

Schönes Wetter?
Nicht nur die Anzahl der Autos wurde aufgestockt, auch die Streckenvielfalt hat ordentlich zugelegt. Es gibt 15 unterschiedliche Kurse, die in mehreren Gebieten angesiedelt sind. So fährt man auf einigen Strecken an der sonnigen Küste entlang, während andere durch die verwinkelten Straße eines verschneiten Berges führen. Auch entlang eines Flughafens werden die schnellen Monster entlang rasen. Teilweise überschneiden sich auch mehrere Streckenabschnitte, sodass einem hin und wieder eine bekannte Kurve in anderer Form widerfährt. Die Strecken sind allesamt sehr schön designt und bieten ordentlich Freiraum um auch mal mit Highspeed um die Kurven zu Driften. Abwechslungsarmut kann man den Entwicklern wirklich nicht vorwerfen. Jede Strecke kann auch rückwärts befahren werden, wodurch insgesamt 30 Strecken im Menü angewählt werden können. Endlich lassen sich auch Wettereinstellungen vornehmen, allerdings sind diese eher spärlich. So kann man beispielsweise einmal nur zwischen Nacht oder Regen entscheiden..

Kränkel
Kein Spiel ist perfekt und auch Burnout 2: Point of Impact ist nicht von der ein oder anderen Macke befreit. Dass noch immer nur zwei Kameraperspektiven anwählbar sind (hinter dem Auto und Stoßstange), ist noch zu verkraften. Als Arcade-Spiel schienen es die Entwickler aber scheinbar für nötig gehalten zu haben, nicht auf das Zeitlimit verzichten zu wollen, welches an Checkpoints wieder aufgefrischt wird. Allerdings hat man soviel Zeit, dass sie einem keineswegs im Nacken sitzt. Da fragt man sich, warum es dann ein Zeitlimit gibt. Da hätte man es auch gleich weglassen können und dafür den Spielern ermöglichen, nach Lust und Laune über die Straßen zu tuckern, denn spielentscheidend ist dieses Zeitlimit gewiss nicht. Die einen wird es freuen, jetzt auch mit Abstand als Letzter ins Ziel kommen zu dürfen, die anderen hingegen beschweren sich über fehlende Herausforderung, sobald sie die Computergegner abgehängt haben.
Auch das Crashmodell hat ein ums andere Mal einen kleinen Aussetzer. Im Allgemeinen wurde die Empfindlichkeit sehr herabgesetzt und es gibt so schnell keine Unfälle mehr, wenn man an der Leitplanke entlang schlittert. Hin und wieder passiert es aber auch, dass man in ein Auto hereinfährt und einfach stehen bleibt, ohne sich zu überschlagen oder ähnliches. Dieser Fehler tritt allerdings nur sehr selten auf.

 Autor:
Tobias Prinz
Testbericht
Zur Screengalerie
Screenshots:
Leserwertung:
8.8