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Burnout 2: Point of Impact

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Hot Pursuit
In der Meisterschaft gibt es nicht nur Trophäen- oder Kopf-an-Kopf Rennen, sondern auch die neu hinzu gekommenen Verfolgungsjagden. Diesen verlaufen so ähnlich wie bei EAs Hot Pursuit 2: Man nimmt in einem alten Polizeiauto Platz und hat die Verfolgung eines zu schnell fahrenden Fahrzeugs aufzunehmen. Dieses Fluchtfahrzeug verfügt über eine Gesundheitsanzeige und gelingt es dem Spieler, diese zum Schrumpfen zu bringen, ist die Verfolgung erfolgreich abgelaufen. Wie so eine Anzeige schrumpft? Durch waghalsige Manöver und grobe Rempeleien natürlich. Nach einigen Verfolgungsrennen wird der Modus auch im Menü freigeschaltet. Nun kann man auf einer Strecke nach Wahl ein heißes Duell austragen, wobei der Computer jedoch leider immer die Flüchtlingsrolle übernimmt. Natürlich kann auch zu zweit gegeneinander angetreten werden, wobei der eine Spieler dann den anderen verfolgt und dabei stets über eine gefüllte Boost-Anzeige verfügt.

Hot Dog
Zwar bietet die Meisterschaft viele Rennen und auch locken frische Autos, vom Spieler freigeschaltet zu werden, doch leider sind die Goldmedaillen und Trophäen alle verhältnismäßig schnell gesammelt. Bereits nach wenigen Stunden sind alle Strecken freigespielt und auch die Garage steht recht gerammelt voll. 21 schicke Karren stehen hier herum, wobei vom kleinen "Frauenauto" über einen Hot Rod bis hin zum PS starken Superflitzer alles geboten wird. Zwar handelt es sich hierbei nicht um lizenzierte Fahrzeuge, gewisse Ähnlichkeiten zu existierenden Autos sind allerdings sicher rein zufällig...

Crash! Ahaaaaa!
Um den Dauerspaß aber noch etwas anzukurbeln, gibt es in Burnout 2 erstmals den sogenannten Crash-Modus, denn Crashs spielen natürlich eine entscheidende Rolle. Sofort-Replays eines Crashs werden einem in jedem Rennen geboten. Allerdings gibt es diese nicht mehr aus drei elenden Perspektiven wie im Vorgänger, endlich hat man sich aufs Wesentliche beschränkt wodurch Crashs nicht mehr so nervig wie zuvor sind, da es relativ schnell weiter geht.
Im Crash-Modus hat man sich dann komplett darauf eingeschossen und bietet dem Rennspielfan lauter kleine Zonen, 15 mehr als in der PS2-Version, in denen man einen möglichst teuren Crash zu verursachen hat. Dazu sollte man natürlich möglichst viele Fahrzeuge in den Unfall verwickeln. Was zu Anfang noch recht leicht und belanglos erscheint, wird wenig später zur Herausforderung, denn teilweise braucht es eine richtige Taktik, wann man in welchem Winkel in welches Autos zu sausen hat, damit möglichst alle Busse in die Unfallstelle hineinrasen. Mathematisches Grundwissen wird zwar nicht vorausgesetzt, aber erst durch ein wenig Erfahrung lassen sich spätere Kreuzungen meistern. Bis man hier überall die Goldmedaille erlangt hat, vergehen sicher ein paar Stunden. Dieser Modus kann auch mit bis zu vier Spielern (hintereinander) bestritten werden.

 Autor:
Tobias Prinz
Testbericht
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Leserwertung:
8.8