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Burnout 2: Point of Impact

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 Spiel-Infos: Burnout 2: Point of Impact
Burnout 2 Boxart Name: Burnout 2: Point of Impact (PAL)
Entwickler: Criterion Games
Publisher: Acclaim
Erhältlich seit: 09. Mai 2003
Genre: Racer
Spieler: 1-2
Features:
60 Hz Modus

Wie viele Monate mögen es gewesen sein? Vier, sechs oder doch schon acht? Jedenfalls erschien die Zeit, die PlayStation 2 Besitzer schon mit dem Nachfolger von Burnout ihren Spaß hatten, GameCube-Besitzern sehr lang, vielleicht gar etwas zu lang. Aber diese Zeit müssen die Entwickler doch sicherlich genutzt haben, um einige Dinge an der Vorlage zu ändern? Der Test wird's zeigen...

Burnout was...?
Hat jemand noch nie etwas von Burnout gehört? Um all jene zu besänftigen: Burnout ist ein Rennspiel, so weit so gut. Das Besondere daran: Der Spieler rast in einem mehr oder minder sportlichen Wagen nicht etwa auf abgesperrten Rennstrecken, sondern verfolgt seine Gegner mitten auf den belebten Straßen samt zivilen Verkehrsteilnehmern. Doch damit an Besonderheiten nicht genug, wie schon im ersten Teil wird natürlich auch bei Burnout 2 eine Boostleiste vorhanden sein, die sich immer dann füllt, wenn man besonders gefährliche Manöver ausführt.

Offensive Driving
Viele Spieler haben sich bei Burnout darüber beschwert, dass es zu schwierig gewesen sei, die Boost-Leiste füllen zu können, um dann mit der R-Taste den Turbo reinzuhauen und möglichst bis zum Ende durchzuhalten, um einen Burnout zu vollführen. Wie es sich für ordentliche Entwickler gehört, hat Criterion mangelndes Verständnis und Können der Spieler dafür verantwortlich gemacht und daher extra eine unumgängliche Fahrschule ins Spiel integriert, die einem beibringt, wie man gefährlich fahren kann. Verständlicherweise gilt es als gefährlich, wenn man durch den Gegenverkehr braust, doch auch dichtes Vorbeifahren an anderen Autos, Drifts und Sprünge lassen die Anzeige des Boost-Meters steigen. Und dies geschieht nun wesentlich schneller, als noch im ersten Teil.

Wie's läuft
Ist gefährliches Fahren erlernt und die Schule somit absolviert, kann es auch schon in die Meisterschaft gehen. Hier hat man sich die Kritik am ersten Teil zu Herzen genommen und den Ablauf der Meisterschaft etwas umstrukturiert. Zwar wird noch immer gegen insgesamt drei Kontrahenten gefahren, aber es ist nun nicht mehr zwingend nötig, einen bestimmten Platz zu erreichen. Man kann auch durchaus ein Rennen verlieren und dennoch eine Trophäe gewinnen. Nach jedem Rennen, in denen je nach Renndistanz unterschiedlich viele Runden gefahren werden, werden Punkte verteilt und es wird abgespeichert. Man kann also im Gegensatz zu Burnout 1 während eines Turniers eine Pause machen und zu späterem Zeitpunkt weiterspielen. Steht man am Ende ganz oben, ist die Meisterschaft gewonnen. Danach werden weitere Events freigeschaltet, so zum Beispiel das bekannte Kopf-an-Kopf Rennen, in dem sich neue Autos erfahren werden können oder die nächste Meisterschaft. Neue Autos werden aber nur freigeschaltet, wenn in jedem Rennen eines Events die Goldmedaille geholt wird. Je nach dem, wie weit man im Spiel fortgeschritten ist, werden drei bis sieben Rennen pro Meisterschaft ausgetragen.

 Autor:
Tobias Prinz
Testbericht
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Screenshots:
Leserwertung:
8.8