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Bloody Roar: Primal Fury

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 Spiel-Infos: Bloody Roar: Primal Fury
Bloody Roar: Primal Fury Boxart Name: Bloody Roar: Primal Fury (PAL)
Entwickler: Activision
Publisher: Activision
Erhältlich seit: 03. Mai 2002
Genre: Beat 'em Up
Spieler: 1-2
Features:
keine

Beat 'em Ups auf Nintendo Konsolen - eine scheinbar unendliche Geschichte. Auf die glorreichen Zeiten von 2D Prügeleien auf dem Super Nintendo folgte mit dem N64 eine lange Durststrecke für Nintendo Anhänger. Nun erschien gleich zum Launch des GameCubes ein Spiel dieses Genres und lässt alle Besitzer des kleinen Würfels aufhorchen. Bloody Roar - Primal Fury ist bereits der vierte Teil der Reihe. Während die ersten drei noch auf der PlayStation erschienen, ist Primal Fury ein GameCube exklusiver Titel.

Der Cube und das Biest
Schon nach den ersten Runden im Spiel fällt einem auf, dass es sich in großen Teilen von anderen Genrevertretern abhebt. In erster Linie handelt es sich dabei um die Möglichkeit, seinen Kämpfer per Knopfdruck in ein Beast verwandeln zu können, welches nicht nur stärker ist, sondern auch über besondere Moves verfügt. Um sich das erste Mal mit diesem etwas anderen Spielsystem auseinander zu setzen, ist ein Besuch im Trainingsmodus angebracht. Hier kann man gegen einen Gegner nach Wahl antreten und ihn nach seinen Wünschen agieren lassen. Entweder macht dieser überhaupt nichts, blockt einige Angriffe, versucht auszuweichen oder Konter zu fahren. Sehr positiv fällt hier die Möglichkeit auf, die Bewegungsabläufe auch aufzeichnen zu können. Mit einem kleinen Schubser gegen den C-Stick wechselt man die Charaktere und kann nun den Gegner steuern. Jetzt stehen einem 100 beliebige Schritte, Tritte, Schläge oder Transformationen zur Verfügung, die alle aufgezeichnet werden. Betätigt man den Stick ein weiteres Mal, übernimmt man wieder die Kontrolle über den ursprünglichen Kämpfer. Der Gegner übt jetzt aber genau die Bewegungsabläufe aus, die man eben aufgezeichnet hat.

Das Cube Pad zum Prügeln
Das Training ist ebenfalls der ideale Ort, um sich mit der Steuerung vertraut zu machen - schließlich ist Bloody Roar das erste Beat'em Up für den GameCube. Erfreulicherweise kann man aber sagen, dass die Kontrolle über die Kämpfer sehr gut gestaltet wurde und das GameCube Pad keinerlei Schwierigkeiten bereitet. Gesteuert wird der Charakter am besten mit dem Steuerkreuz, da es für Kombos wesentlich besser geeignet ist, als der Analog-Stick. Geschlagen bzw. Getreten wird mit dem A- und B-Button, während der Y-Knopf im Angriff für Würfe eingesetzt wird. In der Verteidigung dient er zum Blocken. Der X-Button ist dazu da, sich in das Beast zu verwandeln. Allerdings ist dies erst möglich, wenn die Beast-Leiste am unteren Bildschirmrand gefüllt ist. Dies geschieht am besten mit erfolgreichen Angriffen. Jeder der insgesamt 16 Charaktere (einige müssen erst freigespielt werden) hat eine eigene Beast Form, die auch völlig andere Angriffe bietet. Unter anderem bekommt man es mit Löwen, Maulwürfen, Tigern, Hasen, Fledermäusen oder irgendwelchen riesigen Insekten zu tun.

 Autor:
Tobias Prinz
Testbericht
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Screenshots:
Leserwertung:
7.9