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Billy Hatcher & the Giant Egg

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 Spiel-Infos: Billy Hatcher & the Giant Egg
Billy Hatcher and the Giant Egg Boxart Name: Billy Hatcher & the Giant Egg (PAL)
Entwickler: Sega
Publisher: Atari
Erhältlich seit: 31. Oktober 2003
Genre: Jump 'n' Run
Spieler: 1-4
Features:
Connectivity, Dolby ProLogic 2
Jaja, gespannt war man auf das neuste Werk aus dem Hause Sonic Team, jenen tollkühnen Igelschöpfern, die in Sachen Jump'n'Run eigentlich nichts falsch machen können. Ein innovatives Gameplay wurde uns versprochen, verbunden mit schweißtreibender Action und fordernden, knackigen Rätseleinlagen. Sieht man sich Spiele wie Sonic Adventure 1 & 2 an, die ja ebenfalls durch Action pur, spektakuläres Leveldesign und jede Menge Einfallsreichtum zu überzeugen wussten, glaubt man solch vollmundigen Ankündigungen gern. Spiel rein, Power on.

Hand aufs Herz: Die Story dieses Spiels fällt getrost unter das Motto „Kurze Rede, kaum ein Sinn“. Die Langfassung: Das sonnige, süße, kuschelige Hühnerland, auch bekannt als Land des Morgens, wird von bösartigen Krähenschwärmen überrannt, die das Tageslicht stehlen und auf diese Weise Dunkelheit in die Herzen der gefiederten, friedliebenden Bewohner bringen wollen. Der Anführer der törichten Horden, genannt Schwarzer Rabe, plant gar noch viel Böseres: Er will das „Giant Egg“ stehlen, ein magisches, mysteriöses, ungeahnte Mächte verleihendes......Ei.
Aber selbstverständlich, wie sollte es auch anders sein, rückt ihr nun als Spieler auf den Plan: Ihr schlüpft in die Rolle von Billy Hatcher, einem von jeglicher Fähigkeit der Artikulation verschont gebliebenen jungen Menschen, dem ganz urplötzlich die Aufgabe übertragen wird, die Krähen zu vertreiben; nachdem er ein kleines Küken rettet, wird er flugs von Menie-Funie, dem Gott der Hühner, in das Land des Morgens „gebeamt“, und muss sich das legendäre Hühnerkostüm krallen, eine Art mächtiger Kampfanzug, welcher ihm die dazu nötige Kraft verleiht. Nach einem kurzen, zugegeben sehr nett gemachten FMV-Intro befindet sich der Spieler bereits im ersten Level und soll loslegen. Klar fragt sich der ein oder andere Spieler nach so etwas wie Hintergründen, einer spannenden Geschichte, einer Art Einleitung, oder warum Billy Hatcher als Held verpflichtet wird. Doch Fehlanzeige, dem gesamten Spiel mangelt es in dieser Hinsicht leider etwas an Tiefe und Atmosphäre. Dass man sich zugegeben von der Story erstens leicht veräppelt und zweitens etwas überrumpelt fühlt, sei an dieser Stelle aber erst einmal zweitrangig. Schließlich handelt es sich um ein Jump'n'Run, und das Stichwort hierbei heißt ja immer noch Gameplay.

Worum es Eigentlich geht
Jenes erweist sich dann doch als eine durchaus nette Idee. In verschiedenen, auf einer kleinen Weltkarte anwählbaren Leveln, die den Spieler in solch phantasievolle Szenarien wie „Wald“, „Piraten“, „Steinzeit“, „Eis“ usw. entführen, muss man nun unterschiedliche Missionsziele erfüllen.

 Autor:
Robert Fedick
Testbericht
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Leserwertung:
7.5