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Big Air Freestyle

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 Spiel-Infos: Big Air Freestyle
Big Air Freestyle Boxart Name: Big Air Freestyle (PAL)
Entwickler: Paradigm Entertainment
Publisher: Infogrames
Erhältlich seit: 26. September 2002
Genre: Sport - Motocross
Spieler: 1-2
Features:
Godzilla Demo

Motocross-Freunde werden bisher auf dem GameCube bestimmt glücklicher sein als Fans von realistischen Rennspielen. Auch Infogrames bietet ihren Titel zum Motocross-Sortiment für den GameCube an - und das sogar exklusiv. Ok, exklusiv ist doch sehr relativ: Seltsamerweise erinnert ein PS2-Spiel namens MX Riders sehr stark an diesen Titel, das auch von Paradigm entwickelt wurde, aber zusätzlich noch über die komplette FIM-Lizenz verfügt. Apropos Paradigm: Die Entwickler sollten jedem N64-Besitzer ein Begriff sein, denn diese entwickelten für den GameCube-Vorgänger das kultige Pilotwings 64 und die damalige F1-Referenz F1 World Grand Prix.

"Mehr Wert auf Action..."
Im Gegensatz zu THQs MX Superfly legt Big Air Freestyle mehr Wert auf Action als auf den Realismus. Spätestens nach dem ersten Ladebildschirm, wenn fetzige Punk-Rock-Gesänge aus den Boxen des Fernsehers dröhnen und das gar schnelle Intro in Echtzeitgrafik über den Bildschirm flimmert, lässt sich dies erahnen. Doch nicht nur da: Im Spiel fällt früh auf, dass die Entwickler versuchten die Geschwindigkeit so gut wie möglich rüber zu bringen - so hat das Spiel zwar etliche Kameraeinstellungen zur Verfügung, die sich beliebig im Optionsmenu auf den Z-Button legen lassen, jedoch scheinen alle Kamerapositionen zu weit unter dem Fahrer platziert; was sehr gewöhnungsbedürftig ist und neben einer so großen Auswahlmöglichkeit doch einwenig enttäuscht. Doch mehr zur Steuerung weiter unten im Text.
Wenn wir aber schon die Optionen angesprochen haben: Als Vorzeigebeispiel hat erstmals ein Publisher in einen GameCube-Titel eine Demo platziert - hier eine Multiplayerdemo zu Godzilla: Destroy All Monsters Melee. Auch wenn die Demo im Singleplayer-Modus nicht gezockt werden kann; Kompliment an Infogrames!

Rennen oder Freestyle?
Doch zum eigentlichen Spiel: Anfangs steht der Entscheid an, ob Rennen oder Freestyle gefahren werden soll. Im Freestyle-Modus muss leider beim ersten Anwählen erfahren werden, dass lediglich eine Indoor-Arena zur Verfügung steht - alle anderen sind mit einem "gesperrt" markiert und müssen noch freigespielt werden. So eher direkt zum Rennmodus, auf dem auch das eigentliche Schwergewicht des Titels liegt: hier erneute Wahl zwischen Einzelrennen und Meisterschaft. Im Meisterschaftsmodus wird ein neues von insgesamt fünf Profilen angelegt: Darin wird alles von der Fahrerwahl bis zu dem ausgewählten Fahrer samt Bike gespeichert. Leider stehen im Gegensatz zum PS2-Pendant MX Riders nur 12 OXBOW-lizenzierte Persönlichkeiten zur Verfügung. Natürlich geht es in der Meisterschaft um Zaster, den ihr euch via Gewinne sichern könnt und sich somit neue Verträge mit Sponsoren vereinbaren lassen - einem neuen, besseren Bike und einer höheren Klasse steht also Nichts mehr im Wege. Gefahren werden entweder auf SX oder MX Strecken. Supercross (SX) wird in Aussenlevels und Motocross (MX) in Innenlevels gefahren. Die Gestaltung reicht von Wüstenlandschaft bis zu Waldrandgebieten.

 Autor:
Thomas Fontana
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