GameCube » Tests » B » Battle Stadium D.O.N

Battle Stadium D.O.N

-> Drucken Spiel-Infos ein-/ausblenden...
Im Gegensatz zu Vier-Spieler-Kämpfen können Eins-gegen-Eins-Begegnungen allerdings sehr schnell vorbei sein. Hier zeigt sich der Mehrspieler-Fokus von D.O.N, denn selbst wenn ein Neuling zum ersten Mal spielt, kann er bis zum Ende eines Kampfes weiterkämpfen, ohne, wie in den meisten anderen Spielen, schnell abgefertigt den geübteren Mitspielern zusehen zu müssen. Neben der Lebensenergie gibt es auch die zuvor erwähnte “magische Energie”. Die wird für alle Spezial-Manöver benötigt. Einmal aufgebracht, füllt sie sich recht flott von alleine auf, noch schneller durch normale Attacken gegen den Feind. Eine Spezial-Attacke verbraucht dabei fast die komplette Leiste, Y-Spezial-Moves nur einen kleinen Anteil.

Gum-Gum-ich raste aus!
Eine weitere Besonderheit des Kampfgeschehens ist der so genannte “BURST-Modus”. Hat man einen bedeutenden Anteil der Lebensenergie-Leiste für sich erobert, geht man automatisch in den Burst-Modus. Das wird in einer kurzen Sequenz gezeigt, in der sich die Dragon Ball-Charaktere beispielsweise in Super-Saiyajins verwandeln oder Ruffy in….nein, das wäre zum jetzigen Zeitpunkt eventuell noch zu sehr gespoilert für die deutschen Fans. Leider verwandeln sich nicht alle Charaktere, die meisten bekommen bloß eine farbige Aura, die den Körper umhüllt. Spielerische Auswirkungen hat der Burst-Modus insofern, dass Attacken mehr Schaden zufügen, und Spezial-Attacken wuchtiger aussehen. Einfach umwerfend kommt da Son-Gokus Genkidama, die im Normal-Zustand nur einen geringen Durchmesser erreicht, als Super-Saiyajin jedoch direkt das gesamte Spielfeld überstrahlt.  Warum derjenige, der eh schon die meiste Lebensenergie hat, noch durch mehr Stärke belohnt wird, ist Interpretationssache. Vielleicht ist es als finaler Abschluss gedacht… auch wenn ein Kampf nur selten direkt entschieden wird, wenn ein Spieler in den Burst-Modus gelangt… ein paar Treffer kassiert, schon ist der Bonus hinfällig.

Serien-Treue und Sprachhürde
Die Umsetzung der Charaktere aus den jeweiligen Serien ist hinsichtlich der Moves sehr befriedigend. Um meinen persönlichen Favoriten mal genauer unter die Lupe zu nehmen: Gaaras Spezial-Attacke ist, wie schon erläutert, die Sand-Lawine, die er im Kampf gegen Kimimaro einsetzt. Das bekannte Sabaku Kyu ist ein Echtzeit-Moves. Durch Druck des Analogsticks in Richtung des Gegners und Benutzen des Y-Buttons schickt Gaara einen kleinen Sandteppich auf den Gegner los. Trifft dieser, wird der Gegner vom Sand umschlossen. Nun hat man den Gegner einige Sekunden gefangen und erst auf manuellen, nochmaligen Druck auf Y beendet das Wüstengrab sein Schicksal. Drückt man Y allein, schlägt Gaara mit einem spontan verwandelten Arm zu, dem Arm des Shukaku-Dämons. Ansonsten hat er außerdem einige Schlag-Kombinationen drauf, dennoch ist die Fülle an aus der Serie bekannten Moves beeindruckend. Ebenso die getreue Umsetzung von Sanji aus One Piece. Drückt man Unten + Y und anschließend andauernd Y, kann man sich mit den Beinen Wirbelkicks ausführend auf den Händen stehend fortbewegen.  Drückt man in Richtung des Gegners und Y, vollführt Sanji mehrfache Flick-Flacks, die in einem finalen beidbeinigen Kick enden. Nicht weniger authentisch die Move-Liste der Dragon Ball-Charaktere: Vegeta attackiert mit Final Flash, Son-Gohan mit Dämonenblitz und Trunks mit einer Schwertkombination.
 Autor:
Maximilian Edlfurtner
Testbericht
Zur Screengalerie
Screenshots:
Leserwertung:
8.4