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Battle Stadium D.O.N

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 Spiel-Infos: Battle Stadium D.O.N
Battle Stadium D.O.N Boxart Name: Battle Stadium D.O.N (JP)
Entwickler: Eighting
Publisher: Bandai
Bisher kein Europa-Release geplant
Genre: Beat 'em Up
Spieler: 1-4
Features:
keine
Manga- und Anime-Fans dieser Tage fühlen sich oft berührt, wenn man ihre Leidenschaft auf ein paar wenige große Namen reduziert. Auch wenn es nach Außen hin noch ein langer Weg ist, das Hobby besteht mittlerweile in großer Breite aus freakigeren Serien. Dennoch bedeuten die großen Namen immensen Erfolg. Obwohl Dragon Ball schon getrost als Klassiker  bezeichnet werden darf, sind die immer noch regelmäßig erscheinenden Lizenz-Spiele Verkaufs-Hits. Die Nachfolge von Dragon Ball traten One Piece und zuletzt Naruto an, schon länger laufende und bei einem großen Publikum erfolgreiche Serien. Wie fern der Gedanke lag, vermag man nur schätzen zu können, aber seit Jump Super Stars für den Nintendo DS ist offensichtlich, dass Manga-/Anime-Crossovers funktionieren können. Dieser Idee nahmen sich auch Q Entertainment und Eighting, die Macher von Naruto: Clash of Ninja (Naruto: Gekitou Ninja Taisen!), an, warfen die drei Mega-Hits aus Fernost in einen Topf und garnierten das Ganze mit einer dicken Portion Humor. Ob das Crossover allein jedoch ein gutes Spiel garantiert, bleibt abzuwarten.

Gameplay-bunshin no Jutsu!
Das Gameplay, das Grundgerüst des Spiels hinter Battle Stadium D.O.N, ist mitnichten neu. Frech wurde sich an Nintendos bestverkauftem GameCube-Titel Super Smash Bros. Melee bedient. Kritik soll das allerdings gar nicht sein, denn einerseits gilt die altbekannte Phrase “besser gut kopiert, als schlecht selbst gemacht”, zum anderen ist das doch prinzipiell exakt das, was sich die Fans schon immer gewünscht haben. Wie also im großen Vorbild wenden die insgesamt 20 Spiel-Charaktere ihre Moves durch Kombination der Buttons mit Richtungsanweisungen durch Analog-Stick oder Steuerkreuz an. Einzig vertauscht ist die Button-Belegung, so springt man in Battle Stadium D.O.N mit dem A-Knopf und führt Spezial-Moves mit Y aus. Ein wichtiger Unterschied zu Nintendos Prügler ist hingegen das Vorhandensein von Spezial-Attacken. Hat man genug “magische Energie” (Chakra, Ki, was auch immer) und drückt den X-Button, wird der jeweilige Charakter in einer kurzen Ansage-Sequenz gezeigt und lässt daraufhin seine Attacke los. Son-Goku etwa wirft eine Genki Dama, Gaara setzt seine Sand-Lawine ein und Ruffy lässt ein Faust-Gewitter rings um sich herum auf die Gegner krachen. Auch wenn jeder Charakter nur eine solche Spezial-Attacke besitzt, offenbaren sich auch die Y-Moves oft als sehr ansehnlich. So kann Son-Goku durch Aufladen von Y in Echtzeit ein Kamehameha abfeuern oder Lorenor Zorro seine verheerende Nigiri-Schwertattacke starten.
 Autor:
Maximilian Edlfurtner
Testbericht
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Screenshots:
Leserwertung:
8.4