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Asterix & Obelix XXL

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Nach kurzer Zeit werdet ihr auch wieder Obelix mitsamt seinem Hund Idefix treffen. Nun könnt ihr den andern, von euch nicht gesteuerten Charakter, einem bestimmten Feind auf den Hals hetzen und euch in dieser Zeit anderen Gesellen widmen. Auch den kleinen Idefix könnt ihr auf die zahllosen Gegner loslassen, wobei diese dann meist ihre Waffen vor Schreck oder Schmerz fallen lassen und für euch ein schickes Ziel darstellen.

Puff! Zack! Und weg ist der Zahn!
Die meiste Zeit werdet ihr wohl mit den Kämpfen zu tun haben, welche im Grunde sehr simpel ablaufen. So öffnen sich viele Wege erst, wenn alle Gegner im jeweiligen Gebiet besiegt worden sind. Das führt nicht selten zu Massenkloppereien mit mehr als 40 Gegnern im Bild, wobei die Römer auch immer wieder in Formationen antreten, um euch das Leben schwer zu machen. Ob ein Feind zum Schlag gegen euch ansetzt, könnt ihr an einem Ring unter seinen Füßen erkennen, der sich langsam rot färbt. Dadurch seid ihr stets im Bilde, wann euch die nächste Backpfeife oder schlimmeres erwarten würde. Von einem Händler könnt ihr euch schließlich neue Attacken hinzu erwerben. Dazu braucht ihr eine bestimmte Anzahl an Helmen, die über alle Level verteilt worden sind und auch von besiegten Gegnern fallen gelassen werden. Diese Spezialattacken können aber nur nach einer bestimmten Anzahl an hintereinander besiegten Feinden ausgeführt werden. Hin und wieder werdet ihr ein Fläschen mit Zaubertrank finden, das euch für eine kurze Zeit unbesiegbar macht und ihr den Römern so mal wirklich zeigen könnt was eine Harke ist.
Ein untrennbares Gespann?
Den größten Teil des Spiels machen zwar die Scharmützel mit den Eroberern ein, aber hin und wieder werdet ihr an eine Stelle kommen, die mit bloßer Gewalt nicht zu überwinden ist. Dann könnt ihr euch trennen und so kleinere Rätseleinlagen lösen. So steht z.B. Asterix oben auf einer Plattform und kann diese nicht bewegen um weiterzukommen. Dann ist Obelix gefragt und mittels eines von der Plattform herunterhängenden Seils kann er diese zu ihrem Ziel ziehen. So kommt Asterix an den gewünschten Zielort an und macht im weiteren Verlauf den Weg für Obelix frei, damit dieser ihm folgen kann.
Wirklich unzertrennlich geben sich die beiden aber erst Recht bei kleinen Einlagen, wie dem „Eisrutschen“, bei dem Asterix auf dem Wanst von Obelix einen Berg herunterrutscht und dabei versucht, nicht von Schneekugeln und Schlimmerem getroffen zu werden.

The Next Generation?
Wie immer bei der Versoftung eines Comics ist es sehr schwierig über die Grafik zu urteilen. So ist die Texturarmut bei Asterix & Obelix XXL eher als Stilmittel zu bezeichnen, welches sich, wie das Charakterdesign, sehr eng an die Vorlage hält. Das ist aber keine Entschuldigung für die oft sehr leere und lieblose Umgebungsgrafik, wo das Grasen von Pferden schon zu den Höhepunkten gehört. So wird man beim Anblick des Spiels unweigerlich an die PSone Zeit erinnert.
 Autor:
Oliver Sautner
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