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Animal Crossing

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 Spiel-Infos: Animal Crossing
Animal Crossing Boxart Name: Animal Crossing ()
Entwickler: Nintendo EAD
Publisher: Nintendo
Erhältlich seit: 26. September 2004
Genre: Simulation
Spieler: 1-4 (abwechselnd)
Features:
Memory Card 59 wird mitgeliefert, GBA-Connectivity

Das Leben ist – um es gelinde auszudrücken – zuweilen so richtig beschissen: Kurier spielen, Schulden abarbeiten und bei einem Haus-Design-Wettbewerb mitmachen. Und manchmal – also wenn es so richtig beschissen läuft – lässt man sich von irgendwelchen Frauen anlabern, die einen „Früchtchen“ nennen.

Aber zum Glück läuft das Leben nicht immer beschissen. Vor allem nicht dann, wenn man sich in sein Zimmer zurückzieht und „Leben“ ganz neu definiert. Nämlich mit seinem für rund 50€ erworbenen Animal Crossing für den GameCube. Beschleicht euch jetzt auch irgendwie das Gefühl, dass Leben noch nie so billig war?

So viele Sterne...
Das Spiel beginnt sehr bodenständig: Ihr befindet euch in einem Zug und werdet ganz plötzlich von einem nicht identifizierbaren Viech angesprochen. Eingebettet in einem Gespräch, erfragt der GameCube geschickt eure Daten: Datum, Uhrzeit, Name und Zielort. Dann wird – per Zufallsprinzip – eine neue Stadt generiert, wo ihr zuerst auf Tom Nook trefft, einem Waschbär der geschwätzigen Art. Dieser verkauft euch eine Bruchbude mit dem Charme einer Autobatterie für den stolzen Preis von 19.800 Sternis. Da ihr arm dran seid und nur 1000 Sternis in der Tasche habt, willigt ihr ein, bei Tom Nook einen Teilzeitjob anzutreten und Mädchen für alles zu spielen.

Ein Kessel Buntes
So beginnt also euer neues Leben und ihr fragt Euch mit Recht: Was nun? Zuerst einmal kann man sich ja umschauen: Ein recht niedliches Kaff ist die Stadt ja schon und die Bewohner, die so klangvolle Namen wie „Winfried“, „Günter“ (*räusper*) und „Frauke“ haben, sehen irgendwie merkwürdig aus. Genauso sprechen und bewegen sie sich zwar auch, sind dafür aber sehr liebevoll ausgearbeitet, was ihre Charaktereigenschaften angeht: manchmal nett, manchmal unglaublich unfreundlich und manchmal so sehr in Eile, dass sie keine Zeit haben und sich nicht zu einem netten Gespräch nötigen lassen. Ob der etwas verwirrte Polizist im Fundbüro, die verschlafene Mitarbeiterin der Post oder der sich stets um Spenden sorgende Museumswärter – in Animal Crossing läuft ein Haufen verrückter Wesen herum.
 
Ohne Fleiß kein...Geld
Ist euer erster Rundgang beendet, solltet ihr lieber anfangen zu arbeiten. Tom Nook, der Waschbär mit dem kleinen Laden, der irgendwann zu einem Mega-Store wird, gibt euch jede Menge Kurieraufgaben und fordert eure kreative Ader, wenn er euch Pflanzen in eure Hände drückt und zum Verschönern der Stadt auffordert. Den Lohn behält er gleich für sich zur Tilgung der Schulden. Wenn er irgendwann aber eure Hilfe nicht mehr braucht, müsst ihr anderweitig an Geld kommen. Und…nun ja…macht halt weitere Kurieraufgaben, indem ihr die Bewohner fragt, ob ihr was für sie tun könntet. Klar, kannst du. Bring mal dieses Kleid zu Frauke. Ach ja, meine Fotokamera hat noch der Winfried, kannst du sie mir vielleicht bringen? Danke, du bist ein Schatz. Schreibst du mir einen Brief? Geh zum Postamt und schreib mir einen Brief. Ob du was für mich tun kannst? Ja klar, bring das Mal dem Günter…
 Autor:
Khesrau B.
Testbericht
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Screenshots:
Leserwertung:
8.1