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18 Wheeler

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 Spiel-Infos: 18 Wheeler
18 Wheeler Boxart Name: 18 Wheeler (PAL)
Entwickler: Acclaim Entertainment
Publisher: Acclaim
Erhältlich seit: 28. Mai 2002
Genre: Racer
Spieler: 1-2
Features:
keine

Wer hat als kleiner unerfahrener Junge nicht schon mal davon geträumt, mit einem riesigen Truck quer durch die USA zu fahren und dabei die waghalsigsten Abenteuer zu erleben? Vermutlich kaum einer, doch jetzt wird der Traum für einige dennoch wahr.

Auf und ab
18 Wheeler ist genau wie Crazy Taxi eine direkte Umsetzung der Dreamcast Version, welche ebenfalls vom bereits in die Jahre gekommenen Automaten übernommen wurde. Dementsprechend arcadelastig und leider auch kurzlebig präsentiert sich das Spiel auf Nintendos kleinem Spiele Würfel. Dennoch muss man dem Spiel gutschreiben, dass es dem Spieler eine nahezu perfekte Trucker Atmosphäre rüberbringt. Einen großen Teil dazu trägt die Fahrerhausperspektive bei. In dieser wird einem wirklich die Sicht aus einem der überlangen Trucks vermittelt. Bei schnellen Wendungen schaukelt man hin und her, Zeitschriften oder andere Utensilien rutschen auf der Ablage umher... Auch sehr schön ist das Auf- und Abwippen des Kabine bei zu starken Bremsmanövern.

Brummi fahren
Arcadelastig ist auch die Steuerung: Mit den analogen Schulterbuttons wird gebremst beziehungsweise Gas gegeben. Mit A lässt sich vom niedrigen in den hohen Gang schalten und umgekehrt. Es gibt also nur zwei Gänge. B schaltet in den Rückwärtsgang, wobei die Kamera dabei vor den Truck fährt. X wechselt die Perspektive, wobei die Innenansicht gegenüber der alternativen Außenansicht auf jeden Fall vorzuziehen ist. Neben der guten Atmosphäre im Cockpit geht in der anderen Perspektive auch schnell die Übersicht verloren, da der massige Anhänger ja viel Platz vom Bildschirm einnimmt. Mit Y betätigt man als Fahrer die Hupe. Das ist aber nicht nur ein spaßiges Gimmick, welches man nie benötigt, denn hupt man früh genug, weichen die anderen Vehikel auf der Straße auch aus.

Der Automat für Zuhause
Der Hauptmenüpunkt, in dem man auch am Automaten sein Geld verlor, ist der Arcademodus. Hier hat man sich zunächst für einen der vier zur Verfügung stehenden Trucks zu entscheiden. Diese unterscheiden sich selbstverständlich nicht nur im Aussehen und dem zugehörigen Fahrer, sondern haben auch unterschiedliche Eigenschaften zu bieten. Hat man seinen Favoriten gewählt, bekommt man noch schnell die ersten Infos bezüglich seiner Reise zugesteckt. Diese beginnt nämlich in New York und wird nach insgesamt vier Etappen in San Francisco enden. Vier Etappen bedeutet aber leider auch, dass es nur vier Strecken gibt, die im Arcade Modus befahren werden können. Wenigstens unterscheiden sich diese in ihren Gegebenheiten sehr, sodass während des ersten Spielens keine Langeweile aufkommen dürfte. Man wird es unter anderem mit den engen Biegungen und Steigungen einer Berglandschaft sowie einem wütenden Wirbelsturm zwischen St. Petersburg und Dallas zu tun haben.

 Autor:
Tobias Prinz
Testbericht
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