E3: Super Mario Sunshine Impressionen

News vom 23-05-02
Uhrzeit: 18:04

Unsere Freunde von IGN konnten neben The Legend of Zelda natürlich auch dem zweiten Game Giant Nintendos ausführlich auf den Zahn fühlen: Super Mario Sunshine.
Hier haben wir für euch die ersten Eindrücke der Mannen übersichtlich zusammengefasst.

In der auf der E3 spielbaren Demo von Super Mario Sunshine waren folgende sechs Level spielbar:

Weeding at the Windmill
Piranha Peril
Muddy Port Mystery
Pesky Pest and the Shaky Mirror
Wiggler's Return 
Junior's Playing Room



Seit bekannt werden der Story hat sch an dieser nichts geändert: Nach wie vor will Mario zusammen mit der Prinzessin einen wohlverdienten Sommerurlaub auf einer tropischen Insel verbringen. Kaum angekommen bemerken unsere Helden, dass die Idylle von einer unbekannten Person ziemlich aufgerüttelt wurde. So erstrecken sich über die gesamte Insel widerliche Matschflecken welche, so vermuten die Dorfbewohner, vom italienischen Klempner selbst verursacht worden. Um seinen guten Ruf zu retten macht sich der pummelige Mario natürlich sofort auf, den Bewohnern zu helfen und die Insel zu reinigen.

Die Steuerung
Nach ersten Storysequenzen beginnt das Spiel im Level „Weeding at the Windmill“. Nachdem die Dorfbewohner einem die Grundkenntnisse  der Steuerung gelehrt haben geht es los mit einer Erkundungstour durch die Umgebung. Hierbei stellt die Steuerung keinen Störfaktor dar, da sieh sehr nah an Mario 64 angelehnt ist und dem Spieler recht schnell „in Fleisch und Blut übergeht“.
Der L-Trigger dient dazu die Kamera hinter Mario zu platzieren. Drückt man ihn durch, kann man mit dem Analogstick diese nach rechts oder links bewegen. Der R-Trigger aktiviert Marios Wassertank bzw. lässt ihn im Wasser auffüllen. Y versetzt euch in die 1st Personperspektive, mit der ihr die Umgebung genauer betrachten könnt. A ist der Springbutton und mit B lassen sich Gegner attackieren. Der X-button dient zur Umstellung der zwei verschiedenen Funktionen des Wassertanks: Der Spritzaktion oder die Funktion des Wasser-Jetpacks.

Wassertank
Eine ganz neue Gameplay Erweiterung stellt der Wassertank, welchen Mario auf seinem Rücken trägt, dar. Zwar wird man ihn im Laufe des Spiel weiter aufrüsten können doch stellt er in den bisher gezeigten Levels hauptsächlich zwei Funktionen zwischen welchen man mit dem X-button wechseln kann. Im normalen Modus schießt der Tank bei Betätigung des R-buttons einen Wasserstrahl über Marios Kopf. Drückt man hierbei den L-Trigger fasst Mario die Beiden Griffe neben ihm, so dass das Zielen deutlich erleichtert wird. Klickt man nun den X-button an, verwandelt sich der Wassertank in eine Art Jetpack mit welchem Mario für kurze Zeit über dem Boden „schweben“ kann. Eine gute Möglichkeit von einer Plattform zur anderen zu gelangen. Welches der beiden Modi gerade eingestellt ist wird übrigens durch ein Symbol unten rechts angezeigt.

Endbosse
Bereits in den wenigen gezeigten Levels haben sich unheimliche vier Minischurken versteckt. Zuerst trafen die Spieler auf einen überdimensionalen Tausendfüßler welcher mit ein paar gezielten Schlägen auf sein Hinterteil allerdings schnell besiegt war. Weiterhin stellt sich dem Spieler im Verlauf der Demo auch noch eine große blaue Qualle entgegen welche mit ihren rund kreisenden Fangarmen versucht, den pummeligen Klempner zu treffen. Auch hier erweist es sich als nicht besonders schwer, den fiesen Attacken auszuweichen. Grafisch am beeindruckendsten ist wohl der Kampf gegen die kugelrunden Gegner auf einer Spiegelglatten Plattform, welche auf einem spitzen Stein vor sich hin schwingt. Da Mario daran interessiert ist, die bullrigen Störenfriede von der Platte zu befördern, treibt er sie mit seinem Wasserstrahl zuerst an den Rand der Plattform um diese dann mit einer Stampfattacke so weit zum schwingen zu bringen, dass die Gegner kurzerhand herunter geworfen werden. Markant ist hier die spiegelnde Oberfläche der Platte, welche die Umgebung physikalisch völlig korrekt wiedergibt. Vervollständigt wird diese Truppe dann durch eine überdimensionale Schlingpflanze, welche Mario in einem Sidequest zu besiegen hat. Auf einem der Videos ist bereits zu sehen, wie Mario das bedrohliche Objekt von unten mit Wasser beschießt.

Gameplay
Im Gameplay trumpft Super Mario Sunshine ebenfalls mit einigen Errungenschaften auf – so trifft man sogar auf Yoshi, auf welchem man, wie anfangs gehofft, auch reiten kann. Die Kamera lässt sich mit dem C-Stick frei bewegen . Ebenfalls ist es möglich, stufenlos heran oder weiter weg zu zoomen. Leider scheint die Kamera derzeit über eine ziemlich schlechte KI zu verfügen, da sie oft noch an Fehlern wie Clipping durch Wände hinter Marios Rücken schwächelt. Gut gelöst hingegen ist der Silhouetten Effekt, welcher zum Einsatz kommt wenn Mario hinter Wänden verschwindet. Dann erscheint auf der für den Spieler sichtbaren Oberfläche ein Schatten, welcher signalisiert das Mario sich nun hinter dieser Stelle befindet.


 Autor:
Sebastian Nierfeld 
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