Genauere Hardwaredaten zum Revolution

News vom 31-03-06
Uhrzeit: 0:46
Bereits gegen Ende des letzten Jahres veröffentlichten die Kollegen von IGN erste Hardware-Spezifikationen zu Nintendos Next-Generation Konsole Revolution, die sich auf einer den 3rd Party Entwicklern zugänglich gemachten Revolution-Dokumentation begründeten. Darin waren allerdings die genauen Fakten zu einigen Komponenten, wie CPU, GPU oder Systemspeicher, noch nicht enthalten. Da sich die Revolution-Hardware aber langsam ihrer Fertigstellung nähert und die Entwickler mittlerweile auch im Besitz der finalen Hardware-Daten sind, hat sich diese Situation mittlerweile geändert. Erneut sind es die Kollegen von IGN, die aus zuverlässigen Insiderquellen, welche aus verständlichen Gründen anonym bleiben wollen, erfahren haben wollen, was die Revolution-Hardware schlussendlich zu bieten haben wird. Die interessanten Facts wollen wir natürlich auch unseren Lesern nicht vorenthalten.

GameCube - "Nintendo Revolution Controller"-Screenshot
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GameCube - "Nintendo Revolution"-Screenshot
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GameCube - "Nintendo Revolution"-Screenshot
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Fangen wir an mit dem Gehirn von Nintendos Next-Gen Konsole, der CPU genannt Broadway von IBM. Diese wird laut Nintendos Dokumentation mit 729 MHz getaktet sein. Zum Vergleich: Der Gekko-Prozessor des GameCubes brachte es auf 485 MHz. Hollywood, die GPU des Revolution von ATI, weist eine Taktrate von 243 MHz auf. Der Flipper-Chip des Cubes schaffte es auf 162 MHz. Ausserdem halten es die Quellen für wahrscheinlich, dass der Grafikchip keine zusätzlichen Shaders bieten wird. Wie auch beim GameCube, verfügt die GPU über 3 MB Texturbuffer. Beim Speicher war der Gesamtwert schon früher bekannt, jedoch gibt die aktuelle Dokumentation genauer Auskunft über die Aufteilung. So wird die Konsole 24 MB Hauptspeicher und 64 MB externen Speicher (beide 1T-SRAM) zur Verfügung haben. Insgesamt kommen wir damit wie bereits erwähnt wieder auf die früher schon enthüllten insgesamt 88 MB (exklusive der 3 MB der GPU). Der GameCube kam dabei auf insgesamt 40 MB (ebenfalls ohne den für die GPU reservierten Speicher).

GameCube - "Nintendo Revolution Controller"-Screenshot
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Damit wären wir bereits am Ende der Zahlenspielereien. Wie schon anfangs erwähnt bietet die aktualisierte Version der Revolution-Dokumentation zwar genauere Daten, der Rahmen, in dem sich die Hardware bewegen würde, war jedoch schon länger relativ klar festgelegt. Was die Zahlen natürlich erneut belegen, ist die Tatsache, dass sich Nintendo in der nächsten Generation komplett aus dem Technikwettrennen der Konkurrenz heraushalten will. Zwar wird der Revolution zweifellos dazu in der Lage sein, schöne Grafiken darzustellen, von Xbox 360 und PS3-Standards wird man aber weit entfernt sein. Zu Nintendos Weg, nicht mit High-Definition-Bombastgrafik, sondern völlig neuen Steuerungsmethoden und Spielkonzepten sowie einem voraussichtlich günstigen Preis zu überzeugen, passt die Hardware allerdings zweifellos. Ebenso wird durch die starke Verwandtschaft zur GameCube-Hardware gewährleistet, dass Spiele, welche erst für den Cube entwickelt wurden, in kürzester Zeit für Revolution umgesetzt werden können. Gleiches gilt für das erlangte Wissen der Entwickler. Ob die Rechnung schlussendlich aufgeht, hängt in erster Linie von der gebotenen Software ab. Erste Beispiele davon erwarten uns auf der diesjährigen E3 im Mai.

Quelle: IGN


 Autor:
Cyril Lutz 
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