Nintendo Revolution - Interview mit ATI

News vom 12-01-06
Uhrzeit: 15:20
Noch müssen wir etwa vier Monate warten bis Nintendo seine NextGen-Konsole komplett enthüllt. Revolution Report hatte jedoch die Möglichkeit, den Public Relations Manager von ATI, John Swinimer, zu interviewen. Die interessantesten Aussagen sind dabei Folgende:
  • Der Grafikchip des Revolution, die Hollywood-GPU, ist ein von grundauf neu entwickelter Grafikchip. Berichten von IGN zufolge wurden Gerüchte breitgetreten, die Revolution-Konsole würde lediglich einen aufgepeppten Flipper (GPU des GameCubes) verpasst bekommen, dies ist nun eindeutig widerlegt worden. Ferner handelt es sich bei der Revolution-GPU auch um keine PC-Architektur, es ist ein neuer Grafik-Chip, speziell für den Einsatz in einer Konsole entworfen.

  • Die geringe Größe der NextGen-Nintendo-Konsole spielt für ATI kaum eine Rolle, haben sie selbst für Handys schon Grafikchips verwirklicht. Die Kühlung dagegen ist ein Punkt, den es immer wieder zu beachten gilt. Allgemein sagtSwinimer dazu: "Wenn wir das Design so hinbekommen können, dass man keinen Ventilator zur Kühlung benötigt, hat man es in verschiedenen Bereichen wirklich geschafft."

  • Zum Thema Hardware-Power meint Swinimer, dass Journalisten und "Geeks", wie er selbst manchmal,  vor allem auf die Specs gucken. Nintendos Ziel jedoch ist es, mit Unterstützung von ATI, ein Videospielsystem zu entwickeln, bei dem man nicht mehr auf die Specs achten muss. Es sei auch wichtig, dass das System, wie schon beim GameCube, sehr Entwickler-freundlich ausfällt. Der Verbraucher soll das Spiel sehen, es dann spielen und schließlich von ihm in seinen Bann gezogen werden.

  • Ob die Entwicklung von Hollywood bereits fertig sei, durfte Swinimer nicht sagen. Es läge an Nintendo, die große Newswelle loszutreten. Sobald das geschehe, wird auch ATI mit Infos zur Unterstützung daherkommen.
  
Quelle: Revolution Report

 Autor:
Maximilian Edlfurtner 
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