Weitere Fakten zu Nintendo Revolution!

News vom 23-07-05
Uhrzeit: 14:01
Gerüchte gibt es viele - da tun ab und zu mal auch ein paar Fakten aus erster Hand gut, welche wir euch aus den Interviews mit Miyamoto und Iwata aus der aktuellen EGM zusammengesucht haben:
 
Das Interface, welches man für Nintendo Revolution entwickelt würde sehr gut zu Pikmin passen - viel mehr kann Miyamoto zurzeit nicht verraten.
 
Nintendo hat laut Iwata auch weiterhin keine Absicht, eine Gebühr für ihren Revolution Online Service zu erheben. Anders sieht es bei dem Virtual Console Konzept aus: "Wir sagen nicht, dass jedes dieser Spiele umsonst sein soll" - gute Chancen also, dass es einige Klassiker umsonst abzustauben gibt.
 
Über mögliche Erweiterungen wie ein Mario Party 1-6 Online: "Was bisher sicher ist, ist dass wir bisherige Spiele zum Download anbieten. Aber wir diskutieren aktuell die Möglichkeit, ältere Spiele wie Mario Party online spielbar zu haben. Falls unsere Besprechungen also ein positives Ende finden und die technischen Aspekte von Revolution da keine Probleme bereiten, ist es möglich."
 
Der Controller soll einzigartig sein - Gefahr die 3rd Party Entwickler zu befremden, wenn sie z.B. ihr neues Splinter Cell auf Revolution portieren wollen? "Die Idee sei natürlich, dass sich Nintendo Revolution verkauft und verkauft und verkauft und verkauft und damit zum Standard der Industrie wird *lacht*. Wie auch immer - zumindest für die Launch Periode: Wir haben den Controller so designt, dass sich jeder der konventionellen Kontroll-Styles umsetzen lässt. Er kann auch für die Spiele unserer Virtuellen Konsole verwendet werden - kein Grund, sich Sorgen zu machen.
 
Wieso ist der DVD-Player optional? Viele Haushalte haben bereits einen oder zwei DVD-Player - ihnen will man nicht die Mehrkosten auflasten. Der Player wird keine externe Erweiterung - er verschwindet voll und ganz in der Konsole. Man wird also keinen Unterschied oder zusätzlichen Platzbedarf erkennen.
 
Kein normaler Ethernet-Port am Nintendo Revolution? Ja, von Haus aus unterstützt Revolution nur Verbindungen zu einem WLAN Access Point. Allerdings verfügt das Gerät ja über einen USB-Anschluss - via Adapter ist es so auch möglich, Revolution klassisch zu verkabeln. Iwata hält die klassische Verkabelung angesichts des Standorts von TV-Konsolen aber in den meisten Fällen für umständlich.
 
Hat Nintendo es aufgegeben, technisch mit der Spitze mitzuhalten? Iwata: "Ich glaube nicht, dass Revolution grafisch in irgendeiner Art und Weise der Xbox 360 oder PS3 unterlegen ist. Selbst das Zelda für den GameCube ist nicht wirklich unterlegen dem gegenüber, was manche auf der E3 als NextGen Visuals angepriesen haben. Wir denken, dass es zurzeit wichtigere Dinge gibt, als unser System auf die neuen HDTV Auflösungen auszulegen. Der größte Teil aller Spieler werden nicht auf einem HDTV mit Revolution spielen - doch die 480p (Standard-Auflösung mit Vollbildern statt Halbbildern - a.d.Red.) Auflösung wird Standard bei allen Revolution Projekten sein." Ihr Ziel ist kein Feuerwerk von Grafik und Technik, sondern "die best-balancierte Maschine, welche die meisten Personen ansprechen soll".

 Autor:
Thomas Theiler 
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