Miyamoto und Aonuma über Zelda TP

News vom 20-07-05
Uhrzeit: 16:33
Die schwedische Fachzeitschrift Reset hatte vor kurzem die Möglichkeit in einem Interview mit den Zelda- Entwicklern Shigeru Miyamoto und Eiji Aonuma mehr über Legend of Zelda: Twilight Princess zu erfahren. Wir haben für euch die wichtigsten Aussagen zusammengefasst.
 
Eiji Aonuma berichtete über Startschwierigkeiten am Anfang der Entwicklung:
 
Als wir die Arbeiten an Legend of Zelda: The Wind Waker beendeten, unterhielten wir uns über die Zukunft von Zelda. In den ersten Treffen der wichtigsten Leute für The Legend of Zelda, ging es um das Wiederverwerten der alten Grafik Engine, doch immer als wir über Links Alter sprachen, wurden wir sehr verunsichert. In vielen Zelda Teilen haben wir die Geschichte von Links Kindheit bereits erzählt und nun hatten wir einfach keine Ideen.
Der Wendepunkt kam, als wir beschlossen, dass Link nicht als Kind beginnen soll. Als ich unser Team von der neuen Richtung informierte, hatte jeder einige Einfälle und ich fühlte plötzlich, dass wir alle Gedanken über einen Nachfolger von Wind Waker verwerfen sollten. Durch das neue Thema, welches einen eher erwachsenen Link zeigt, entschlossen wir uns, eine realistische Welt zu machen und damit eine von Grund auf neue Engine zu entwickeln.

Aonuma möchte die Fehler, welche in The Wind Waker gemacht wurden nicht noch einmal wiederholen:
 
Wenn ein Projekt stets wächst, muss man es Aufteilen. Ich war der Gamedirektor für The Wind Waker, aber übergab anderen Leuten die Verantwortung für verschiedene Bereiche der Produktion. Ich hatte die Kontrolle darüber, wie die Dinge liefen, aber am Ende der Produktion kämpften wir gegen die Zeit. Deshalb gab es Teile die ich einbauen musste, obwohl ich sie nicht für vollendet hielt. Ich entschuldige mich dafür, dass wir die Jagd nach dem Triforce nicht vernünftig regelten. Die Aufgabe war lahm und stumpf.

Während der Twilight Princess Entwicklung lehnte ich es ab, ähnliche Fehler zu wiederholen. Dies bedeutet zwar mehr Verantwortung für mich, aber dieses mal dürfen solche Sachen nicht schief gehen.
 
Shigeru Miyamoto, der Erfinder der Serie verspricht den Fans eine Menge: 
 
Die Demos, welche man auf der E³ bereits spielen konnte, erinnerten sehr an die vorigen Zelda Teile wenn man die Steuerung und den Aufbau betrachtet, aber Zelda Twilight Princess beinhaltet sehr viel mehr. Die E³ Besucher haben nur einen Bruchteil von dem gesehen, was der neue Teil zu bieten hat.
 
Aonuma: Zelda Twilight Princes kreist um eine lange und sehr komplexe Story.
 
Auch Miyamoto hat sich die Fehler der Vergangenheit zu Herzen genommen:
 
Ich habe die Kritik an Wind Waker verarbeitet; wir hatten einen zu großen Ozean und zu wenige Dungeons eingebaut. Der neue Teil wird auf jeden Fall mehr Dungeons haben... Viel mehr!
 
Aonuma über die Story: 
 
Das Spiel dunkel zu gestalten, war nur eines unserer Ziele. Wir haben eine ernstere Story, doch wenn man durch das Dorf Toaru geht, ist es wie in jedem anderen Zelda Spiel. Die Atmosphäre ist jedoch nicht ganz so ernst. Wir möchten, dass Twilight Princess all das behält, was die Menschen von Zelda kennen.
 
Quelle: gamesarefun
 
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 Autor:
Marco Frehse 
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