Miyamoto im Interview über die Revolution

News vom 04-06-05
Uhrzeit: 8:56
In einem Interview mit der amerikanischen Webseite CNN Money, hat sich Shigeru Miyamoto (General Manager, Nintendo Co Ltd) einmal mehr, Fragen zur nächsten Heimkonsole, Nintendo Revolution, gestellt.
 
So äußerte er sich gleich zu Beginn über den derzeitigen Videospielmarkt: "Zurzeit gibt es nicht gerade viel, dass ich jetzt spielen würde. Eine Menge der Spiele da draußen sind einfach zu lang. Natürlich gibt es Spiele wie Halo und Grand Theft Auto, die groß und teuer sind. Aber wenn man nicht das Interesse daran hat, diese Zeit in diese Spiele zu investieren, würde man sie auch nicht spielen." Was er vor allem vermissen würde, wären Spiele die man einfach nehmen und mit ihnen spielen könne. Genau dies hofft Nintendo mit der Revolution Konsole erfüllen zu können.
 
Über Revolution selbst gab Miyamoto wie erwartet nur sehr wenige Details preis. Über die Leistung der Konsole sagte er jedoch, dass die Revolution zwar an vorderster Front der Technologie sein wird, es komme aber ultimativ darauf an, wie diese genutzt wird. "Wir fragen uns selbst, warum braucht oder will eine Familie eine Spielekonsole? Diese Antwort ist es, was die Entwicklung der Revolution voran bringt".
 
Miyamoto will die Entwickler davon überzeugen, dass sie außerhalb der schon bekannten Genres denken sollen. Es würde mehr geben als Rollenspiele, Simulationen, Strategie und Action. "Anstatt so zu denken, dass wir eine neue Konsole haben, also machen wir epische Spiele, möchte ich, dass die Entwickler mehr einzigartige Produkte machen." Natürlich werden der Nintendo DS und die Revolution immer noch Spielekonsolen bleiben. So hat Nintendo Präsident Satoru Iwata schon auf der E3 2005 verlauten lassen, dass Spiele wie ein neues Super Smash Bros. und Metroid fertig zum oder in der Nähe des Launch sein werden.
 
Auch zur Konkurrenz äußerte sich Miyamoto noch einmal und vor allem zu Sonys E3 Präsentation der PlayStation 3 fand er einige Worte: "Das meiste, welches man gesehen hat, waren nicht einmal die ersten Planungen zu Spielen. Das waren nur glänzende Computergrafiken. Sie sind Dinge, die jeder mit dem Gebrauch eines Computers tun kann. Es ist wie wir die Technologie einsetzen werden, was uns voneinander trennt. Was wir tun wollen ist anders - und wir sind glücklich mit der Strasse die wir nehmen. Wenn man eine Revolution haben wird, wird man darauf nicht die gleichen Erfahrungen haben, wie mit anderen Heimkonsolen."
 
Quelle: CNN Money 

 Autor:
Oliver Sautner 
News-Navigation:


Aktuell @ GU