E3: Reggie über Revolution, GB Micro & Co.

News vom 19-05-05
Uhrzeit: 22:42
Nicht nur Miyamoto (wir berichteten), sondern auch Reggie stand heute in einem Interview Rede und Antwort. Die Kollegen von GameSpot befragten ihn unter anderem zum Nintendo Messeauftritt, der Zukunft des GameCubes und dem Game Boy Micro, im Mittelpunkt des Interesses stand jedoch ganz klar Nintendos Next-Gen Konsole Revolution. 
  • Wie Nintendo schon auf der PK klar gemacht hat, steht dieses Jahr auf der E3 nicht die Revolution im Vordergrund, sondern ganz klar die aktuelle Konsolen- bzw. Handheldgeneration. Der Nintendo Stand zeigt das mit diversen spielbaren Titeln für GameCube, Nintendo DS und Game Boy Advance ganz klar.

  • Der Game Boy Micro stösst auf grosses Interesse. Trotz seiner geringen Grösse, sind die GBA Spiele dank seines scharfen und hintergrundbeleuchteten Displays gut spielbar. Erscheinen wird der Kleine in den USA im folgenden Herbst.

  • Der Nintendo DS ist neben dem Cube mit Zelda ganz klar der Star der Show. Allein auf dem Nintendo Stand sind 25 unterschiedliche Spiele, darunter Mario Kart DS, Metroid Prime Hunters und Animal Crossing to Go!, spielbar. Weitere finden sich auf den Ständen der 3rd Parties. Auf dem Nintendo Stand kann ausserdem auch Voice over IP für den DS ausprobiert werden.

  • Der GameCube gehört trotz der kommenden Revolution noch lange nicht zum alten Eisen. Im Mittelpunkt steht auf der E3 ganz klar The Legend of Zelda: Twilight Princess, welches Reggie bereits als Game of the Year bezeichnet. Sollte das 60 Stunden umfassende Action-Adventure wirklich das halten, was es verspricht, ist es auf jeden Fall ein heisser Anwärter auf den Titel. Für Spass sorgen auf dem Messestand unter anderem allerdings auch Geist, Mario Baseball, welches bei den Messebesuchern sehr beliebt zu sein scheint, Super Mario Strikers und auch Mario Party 7, erstmals für acht Spieler und erneut mit Mikrofon-Unterstützung. Reggie versicherte, dass der GameCube trotz Revolution weiterhin unterstützt werden soll, nicht zuletzt wegen der Abwärtskompatibilität von Nintendos Next-Gen Konsole.

  • Wie versprochen äusserte er sich auch zur Revolution. Die E3 Präsentation der Konsole war von vornherein so geplant. Man wolle sich den Grossteil der Infos über die neue Konsole für einen späteren Zeitpunkt aufheben. Obwohl man intern natürlich einen Zeitplan hat, konnte Reggie den Zeitpunkt nicht konkretisieren. Man wolle warten, bis die Konkurrenz mit ihren Daten an die Öffentlichkeit gegangen ist, damit diese keine der revolutionären Features kopieren können, wie es in der Vergangenheit des öfteren der Fall war. Bezüglich Spielen wiederholte er die Ankündigung Iwatas: Es seien bereits Titel der bekannten Nintendo-Serien wie The Legend of Zelda, Metroid und natürlich Mario in Entwicklung. Reggie konkretisierte weiter, dass man neben den grossen Entwicklungshäusern mit der Revolution auch kleine Teams, die es sich nicht leisten können, über Jahre hinweg an einem Spiel zu arbeiten, ansprechen wolle. Zum Controller meinte er nur, man werde damit NES, SNES, N64, GCN und natürlich auch die neuen Revolution Games zocken können. Alle bisherigen Konsolen benutzten bekanntlich sehr unterschiedliche Controller, man könne sich ja schonmal Gedanken darüber machen.
    Auf die Frage hin, ob es auf der Revolution neue Genres geben wird, meinte Reggie, dass es vor allem vermehrt Genre-Mixes geben wird. Ähnlich wie in der Musikbranche, wo man verschiedene Stile zusammenmixt, wird das auch in der Spieleindustrie immer öfter vorkommen. Als Beispiel nannte er den Mix eines First Person Shooters mit einem Adventure.

  • Auch an Reggie ist das NintendoOn-Fake-Video nicht vorbeigegangen. Er findet es grossartig, was für Gedanken sich die Fans machen und der Macher solle sich mal bei Nintendo melden, er habe echt Talent.

  • Zum Schluss die wichtigste aller Fragen: Wo steckt Mario 128?! Von Miyamoto erst für eine E3-Präsentation angekündigt, wollte er das Spiel nun doch noch nicht der Öffentlichkeit präsentieren. Es existiere allerdings nachwievor, versicherte Reggie. Er selbst habe bereits ein wenig was davon gesehen. Sowohl er als auch Miyamoto entschuldigen sich für die Abwesenheit des Spiels.
 
Quelle: GameSpot 


 Autor:
Cyril Lutz 
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