Reggie spricht über Nintendo Revolution

News vom 06-01-05
Uhrzeit: 1:16
Das neue Jahr ist noch ganz frisch, da fängt Nintendo auch schon wieder an über das große Ereignis der Firma zu sprechen - der neuen Heimkonsole Nintendo Revolution, dem Nachfolger des GameCube.
So äußerte sich Reggie Fils-Aime, seines Zeichens Executive Vice President of Sales and Marketing bei Nintendo of America, im Rahmen eines Interviews mit der amerikanischen Zeitschrift Electronic Gaming Monthly, erstmals genauer zum Nintendo Revolution.
 
So merkte er an, dass Nintendo glaubt, dass der Kunde etwas neues, innovatives und anderes haben möchte. Der Zeitpunkt der Präsentation sei immer noch die anstehende E3 im Mai und vorher möchte man so wenig wie möglich über die neue Konsole bekannt geben.
Dann sprach Fils-Aime von den Vorstellungen, die heute allgemein über Konsolen gepflegt wird: "Das Konzept einer Heimkonsole ist heute definiert durch eine Hardware, die in man in eine Box steckt und einen Controller daran anschließt. Wir denken, dass dies eine alte Denkweise ist und der Kunde nach etwas viel innovativerem als dies verlangt."
Gekoppelt mit dem Konzept einer starken Community und Vertiefung des Gameplays würde man genau diesen Standpunkt den Kunden näher bringen.

Zu einem möglichen Online Konzept gibt es nur ungenaue Aussagen: So lege Nintendo mit dem Revolution wert auf eine starke Community, könne jedoch nicht sagen, ob damit auch das Online Spielen via Internet gemeint sei und merkt zu dem an, dass auch eine Möglichkeit außerhalb des bekannten Online Spielens möglich sei. Über genauere Details dieses Punktes werde er in den kommenden Monaten noch mit NCL Präsident Satoru Iwata und Mario Erfinder Shigeru Miyamoto reden.

Auf die Frage hin, wie Nintendo mit der nächsten Heimkonsole Sony besiegen und als Sieger hervorgehen wolle, sagte Fils-Aime, dass man zur selben Zeit wie die Konkurrenz bereitstehen muss, eine innovative Erfahrung bieten würde, die der Kunde haben wolle und die volle Unterstützung der besten Dritthersteller haben müsste. Habe man diese drei Dinge zusammen, gab er die Garantie darauf, dass man ein großartiges, höchst rentables System, mit einem gewaltigen Angebot haben wird.

Auf die Frage nach dem Nachfolger von Super Mario Sunshine, welches zur Zeit als Super Mario 128 gehandelt wird, verwies er auf die Worte von Shigeru Miyamoto einige Wochen zuvor und sagte, der Titel käme noch für den GameCube heraus.

Auf die Frage hin, was man letztendlich auf der E3 von Nintendo erwarten könne, gab Fils-Aime den Kultspruch der letztjährigen Pressekonferenz zum Besten und sagte: "That we´re going to go there and kick ass and take names."
 
 
Quelle:EGM 


 Autor:
Oliver Sautner 
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