Walk-of-Game-Sterne vergeben!

News vom 24-11-04
Uhrzeit: 23:35
Okay, eigentlich ist es nicht schön, mit Füßen getreten zu werden! Dieser ganze Schmutz und diese ganzen verschiedenen Profile sind doch eher unangenehm für jemanden. Wenn dieser jemand bzw. dieses etwas jedoch „Walk of“ so und so heißt, darf man ruhig ein Auge zu drücken und „mit Füßen getreten werden“ als Ehre anerkennen.

In Hollywood bekommen Persönlichkeiten der Filmindustrie einen schicken Stern mit ihrem Namen auf der Walk of Fame, was doch irgendwie cooler ist als irgend so eine ordinäre goldene Statue, die auch noch „Oscar“ heißt und bei einem Fall aus vielleicht maximal drei Zentimetern Höhe in ihre Einzelteile zerfällt.

Doch das Problem bei der „Walk of Fame“ habt ihr sicherlich schon erkannt: Namen wie „Mario“, „Link“ oder Shigeru Miyamoto“ findet man nur mit sehr viel Fantasie!

Doch damit ist jetzt Schluss!

Sony hat für uns Gamer (ja, damit sind auch Nintendo- und Microsoft-Anhänger gemeint) eine sensationell neue Fußabtreter-Meile erschaffen! Die kreativen Ergüsse der Mitarbeiter haben aber leider nur zu einem fahrlässig uncoolem „Walk of Game“ gereicht! Aber was soll man sagen? Sony wollte Vorschläge wie „Walk of Nintendo and the few outcasts around them“ oder „The Miyamoto-Walk“ schlicht nicht akzeptieren…
 
 
Doch über Namensprobleme schaut man gerne hinweg, schließlich liegt der ganze Rest – nämlich wer denn nun einen 24"x24" großen Stern auf der Walk of Game bekommt und wer nicht – in unseren Händen: den ganzen Oktober lang hatten Gamer aus aller Welt die Möglichkeit, ihre Stimmen auf www.walkofgame.com für folgende Kategorien abzugeben:

- Lifetime achievement (die zwei besten bekommen einen Stern)
- Game/Charakter (die vier besten bekommen einen Stern)

Als eindeutiger Gewinner entpuppte sich dieses Jahr Nintendo: drei der sechs Awards geht an Big N; Shigeru Miyamoto bekommt einen für sein Lebenswerk, Mario und Link bekommen jeweils einen dafür, dass sie Charaktere sind, die sich nun mal in den Gehirnen der Spieler festgenagelt haben. Der zweite Lifetime Achievement Award geht an Nolan Bushnell, dem Erfinder von „Pong“, der auch ganz gerne „der Vater der Videospiele“ genannt wird; den Award für „Game“ bekommt Micrsofts Begüßungswahn „Halo“. Der letzte Stern geht an Segas Maskottchen „Sonic“, dem wohl schnellsten Igel der Videospielgeschichte.
 
 
Zu begutachten sind die Sterne ab 2005 im Metreon, Sonys Unterhaltungs-Komplex im Downtown von San Francisco. Wer also irgendwann mal dort ist, kann sich ja persönlich bei Mario für seine kreativen Geschichten bedanken, die er in jedem Spiel erzählt oder dafür, dass man in der Unterwasserwelt von Mario 64 nicht zwischen oben und unten unterscheiden konnte. Und wenn man schon so schön dabei ist, auf vergangenes zu treten, kann man ja „Halo“ auch mal Hallo sagen. Nicht weil es schlecht ist. Sondern weil es von Microsoft ist. Oder weil man vielleicht schon immer der Meinung war, dass Bill Gates einen Tritt verdient hat. Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt! Sollte unter den sechs Preisträgern euer Wunsch-Trittkandidat jedoch nicht dabei sein, braucht ihr nicht traurig zu sein: die nächsten Online-Wahlen finden im Oktober 2005 statt. Und – wer weiß – vielleicht ist dann auch Nintendos PR-Meister Reggie Fils-Aime mit von der Partie…

 Autor:
Khesrau B. 
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