Tales of Symphonia Lokalisierung

News vom 11-05-04
Uhrzeit: 0:40
Tales of Symphonia ist nun endlich das erste waschechte Rollenspiel, das auch unsere westlichen Gefilde erreichen wird. Demzufolge sind natürlich die Ängste groß, inwiefern das Spiel verschandelt werden könnte. Gerade schlechte Synchronisierungen sind Videospiel- und Animefans schon lange ein hartnäckiger Dorn im Auge. Um klären zu können, was von ToS erwartet werden darf, hat sich IGNCube mit Nao Higo zusammen gesetzt, dem verantwortlichen Mitarbeiter bei Namco für die Lokalisierung von Symphonia. Dieser war unter anderem auch schon für die Lokalisierungen von Xenosaga und Soul Calibur II zuständig.

Da die Tales Serie schon viele erfolgreiche Vorgänger in Japan hatte, kommt zunächst die Frage auf, ob die Storys in irgendeiner Weise zusammenhängen. Higo verdeutlicht aber, dass keinerlei Vorkenntnisse von Nöten sind.
Zu den Veränderungen zwischen japanischer und US-Version gibt es hingegen einige Dinge zu sagen. Abgesehen von der Sprache hat sich nämlich auch der Titelsong verändert. Während der Originalsong von einer japanischen Pop-Gruppe eingespielt wurde, hat man für die US-Version den In-Game Komponisten bemüht. Laut Higo hat dieser allerdings fantastische Arbeit geleistet.

Für die Synchro hat man sich bemüht, keine 08/15 Sprecher zu verpflichten, sondern hat sich gezielt in Hollywood nach guten Sprechern für bekannte Cartoon Serien umgeschaut. Das Ziel ist es, Tales of Symphonia so authentisch wie möglich zu vermitteln.
Auf der anderen Seite hingegen, muss die Lokalisation so schnell wie möglich erfolgen, da man die Kunden nicht allzu lange auf das Spiel warten lassen will. Man muss hierbei bedenken, dass ein 80 Stunden langes Spiel (wenn komplett durchgespielt) komplett angepasst und synchronisiert werden muss. Das entspricht etwa einer Wortanzahl von 500.000 oder anders gesagt über sieben Stunden Sprachausgabe – ziemlich viel für zwei kleine Cube-Discs.

Higo betont, dass Tales of Symphonia ein äußerst innovatives und frisches RPG Erlebnis bietet, nicht zuletzt wegen der Kombination zwischen Grafik und 3D Kampfsystem, sondern überwiegend wegen der fesselnden Story. Vor allem die volle Kontrolle über die Charaktere in Kampfsituationen soll die Kämpfe interessant machen. Man spielt hier vor allem auf den Multiplayer Aspekt an, wo jeder seinen eigenen Charakter im Kampf steuern kann. Gerade diese Teamfunktion ist etwas, was nur wenige richtige RPGs dieser Tage besitzen. Leider beschränkt sich diese allein auf die Kämpfe.


Quelle: IGN

 Autor:
Christian Leinen 
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