Nintendo spricht sich aus

News vom 01-11-02
Uhrzeit: 17:39

Peter MacDougall, Nintendo of Americas leitender Vize-Präsident des Verkauf und Marketing, hielt diese Woche, anlässlich der "Gerard Klauer Mattison"-Konferenz in New York, eine Rede über die momentane Situation der Videospiele-Industrie und die Zukunft Nintendos. Diese Konferenz diente dazu, die Investoren sprich Aktionäre zu überzeugen, dass das Investieren weiterhin rentabel bleiben wird.

Die Schwerpunkte der Rede waren folgende:

 Waren die Nintendo-Spieler in den frühen 90er nahezu 60% unter 18 Jahren, hat sich dies nun schlagartig gewendet: 55% der Spieler sind über 18. Sony verzeichne momentan 70% über 18-jährige.

 Somit möchte man auch die Firmenstrategie teilweise ändern: Aggressives Marketing, das vorallem Teenager und die über 20-jährigen ansprechen soll.

 Ein Indiz dafür zeigt auch das Marketingbudget für Metroid Prime: Es ist das größte Marketingbudget der letzten drei Jahre für ein einziges Spiel. Der ein-minütige Metroid Prime Werbespot wird ab dem 1. November über jegliche Kinoleinwände und Fernsehbildschirme der ganzen USA flimmern.

 Passend werden auch andere Titel - die teilweise erst nächstes Jahr erscheinen werden - und natürlich der GameCube selbst im Kino beworben.

 Spitzentitel in der ersten Hälfte des nächsten Jahres werden 1080°: Avalance und Zelda, die immernoch für das Frühjahr 2003 geplant sind.

 Natürlich ging man auch auf Nintendos Kleinsten ein: denn der GBA ist die sich am schnellsten verkaufende Konsole in den USA aller Zeiten.

 "Onlinegaming ist zwar toll für Spieler, jedoch weniger rentabel fürs Geschäft," so Peter MacDougall. Trotzdem seien momentan so gut wie alle an den Handel ausgelieferten Modem und Breitband-Adapter ausverkauft.  

 Nintendo setzt momentan sehr stark auf Partnerschaften mit großen Firmen einzugehen (z.B. Square, Sega, Capcom, Namco) - was jedoch nicht allzu neu erscheint. 

 Außerdem sollen laut MacDogall bald noch mehr Final Fantasy Games Nintendos Systeme bereichern. Schließlich sei die Beziehung mit Square wieder im Lot. 

 Entgegen jede Sorgen: Der GameCube und der Gameboy Advance werden seine Nachfolger bekommen - wann, steht jedoch noch in den Sternen. Peter MacDougall dazu: "Nintendo wird sowohl im Heim- als auch Handheldkonsolenmarkt bleiben"

Wer noch mehr Zahlen, angestrebte Ziele oder alle restlichen Fakten lesen möchte, sollte mal einen Besuch unseren Kollegen von IGN abstatten, denn diese haben das komplette Transcript der Rede online gestellt.

Zu IGNCubes Transcript von MacDougalls Rede


 Autor:
Thomas Fontana 
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